- Empfohlen: einmal im Jahr
- Feste Checkliste von Bremsen bis Software
- Kosten hängen vor allem von Verschleißteilen ab
Eine regelmäßige Inspektion hält Ihr E-Bike sicher, verhindert teure Folgeschäden und erhält den Wert – gerade bei einem Rad, das täglich bewegt wird.

Bei Kraft Bike in Plochingen arbeiten wir bei jeder Inspektion eine feste Checkliste ab. Hier erfahren Sie, was geprüft wird und wovon Kosten und Dauer abhängen.
01Wann ist eine Inspektion fällig?
Wir empfehlen eine Inspektion einmal im Jahr – am besten vor der Saison. Bei neuen Rädern ist zusätzlich die Erstinspektion nach 300 bis 500 km wichtig. Wer viel pendelt, kommt bei hoher Laufleistung entsprechend früher.
02Die Checkliste
- Rahmen & Schrauben: Sichtprüfung und Kontrolle sicherheitsrelevanter Schrauben nach Drehmomentvorgabe.
- Bremsen: Beläge, Scheiben, Druckpunkt und Hydraulik.
- Schaltung & Antrieb: Einstellung, Kettenverschleiß, Kassette, Reinigung und Schmierung.
- Laufräder & Reifen: Speichenspannung, Rundlauf, Profil und Reifendruck.
- Licht & Federung: Funktion der Beleuchtung, Zustand von Federgabel und Dämpfer.
- E-Bike-System: Akku, Motor und Display; bei Bosch-Antrieben Fehlerauslese und Software-Update.
- Probefahrt: Abschließender Funktionstest.
03Wovon Kosten und Dauer abhängen
- Zustand des Rads: Ein gepflegtes Rad ist schneller durchgesehen als eines mit vielen Baustellen.
- Verschleißteile: Bremsbeläge, Kette oder Reifen kommen zur Inspektion hinzu, wenn sie getauscht werden müssen.
- Ausstattung: Hydraulische Bremsen, Federung und E-Bike-System bedeuten mehr Prüfumfang als beim einfachen Stadtrad.
Bevor wir Teile tauschen, besprechen wir das mit Ihnen. Die voraussichtliche Dauer nennen wir Ihnen bei der Terminvereinbarung. Geleast? Dann ist die Inspektion oft im Servicepaket enthalten – mehr dazu bei der JobRad Inspektion.
Allgemeine Tipps zur Pflege zwischen den Inspektionen gibt auch der ADFC.
Dieses Thema gibt es auch als Folge von „E-Bike Experte – der Podcast von Kraft Bike“: „Erstinspektion: Was nach den ersten 500 km passiert“.
04Warum sich die jährliche Inspektion lohnt
Ein E-Bike ist schwerer und schneller unterwegs als ein normales Fahrrad. Bremsen, Kette und Reifen verschleißen deshalb schneller, und lockere Schrauben oder abgefahrene Beläge merken Sie oft erst, wenn es knapp wird.
Bei der Inspektion finden wir solche Stellen, bevor daraus ein größerer Schaden wird. Ein verschlissenes Kettenblatt etwa nimmt oft auch Kette und Kassette mit. Wer rechtzeitig tauscht, spart sich Folgeschäden. Außerdem verlangen manche Hersteller und Leasinganbieter regelmäßige Inspektionen als Nachweis.
05Diese Anzeichen sollten Sie nicht ignorieren
- Quietschende oder schwache Bremsen: Oft sind die Beläge abgefahren – siehe Bremsbeläge wechseln.
- Springende Gänge: Schaltung verstellt oder Kette gelängt – siehe Kette und Zahnkranz.
- Knacken beim Treten: Häufig Tretlager, Pedale oder lockere Schrauben.
- Spürbar weniger Reichweite: Dann lohnt sich ein Blick auf den Akku – siehe Akku-Test.
- Fehlermeldung im Display: Lassen Sie den Fehlerspeicher auslesen, statt einfach weiterzufahren.
06Inspektion bei Leasingrädern
Bei vielen Dienstrad-Paketen ist die jährliche Inspektion bereits enthalten, manchmal auch Verschleißteile bis zu einem bestimmten Umfang. Was genau abgedeckt ist, steht in Ihrem Vertrag oder beim Anbieter. Bringen Sie zum Termin Ihren Service-Code oder die Auftragsnummer mit, dann klären wir die Abrechnung direkt mit dem Leasinganbieter.
Wichtig: Manche Anbieter verlangen die regelmäßige Inspektion als Nachweis. Lassen Sie sie deshalb nicht ausfallen, auch wenn das Rad gut läuft.
07So bereiten Sie die Inspektion vor
- Termin buchen und kurz beschreiben, was Ihnen aufgefallen ist
- Rad grob säubern, damit wir Rahmen und Antrieb gut prüfen können
- Akku laden und Schlüssel für Akku und Schloss mitbringen
- Bei Leasingrädern den Service-Code oder die Auftragsnummer bereithalten
Zwischen den Inspektionen hilft eine kurze Kontrolle vor der Fahrt: Reifendruck, Bremsen, Licht. Wie Sie den Akku pflegen, lesen Sie in E-Bike-Akku pflegen und lagern. Vor der Saison bietet sich auch ein Frühlings-Check an.
08Der 5-Minuten-Check zwischen den Inspektionen
Zwischen zwei Inspektionen können Sie mit einer kurzen Kontrolle viel abfangen. Nehmen Sie sich am besten einmal pro Woche fünf Minuten Zeit:
- Reifen: Druck prüfen, Profil und Flanken auf Risse oder eingefahrene Fremdkörper ansehen.
- Bremsen: Beide Hebel ziehen. Ist der Druckpunkt fest und gleich wie sonst?
- Licht: Front- und Rücklicht einschalten, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit.
- Kette: Sauber und leicht geölt? Eine trockene, quietschende Kette verschleißt schneller.
- Schrauben und Spiel: Vorderbremse ziehen und das Rad vor und zurück schieben. Klappert der Steuersatz, sollten wir uns das ansehen.
Fällt Ihnen dabei etwas auf, warten Sie nicht bis zur nächsten Inspektion, sondern vereinbaren Sie einen Termin.
09Häufige Fragen
Wie oft sollte ich mein E-Bike zur Inspektion bringen?
Wir empfehlen einmal im Jahr, bei hoher Laufleistung entsprechend früher. Bei neuen Rädern kommt die Erstinspektion nach 300 bis 500 km dazu.
Kann ich ein woanders gekauftes E-Bike zur Inspektion bringen?
Ja. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Auch Leasingräder können Sie über Ihren Service-Code bei uns warten lassen.
Was passiert, wenn Teile getauscht werden müssen?
Bevor wir Teile tauschen, sprechen wir das mit Ihnen ab. Sie entscheiden, was gemacht wird.
Ist die Inspektion beim Leasing enthalten?
Bei vielen Leasingpaketen ja. Welche Leistungen Ihr Paket abdeckt, steht in Ihrem Vertrag oder beim Anbieter.
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Wir planen ausreichend Zeit für Ihr Rad ein und sprechen alle Arbeiten vorher mit Ihnen ab.
- AdresseMarktstraße 14–17
73207 Plochingen - Telefon+49 1578 3447117
- E-Mailinfo@kraft.bike
Sicher durchs ganze Jahr – Ihr Kraft Bike Team in Plochingen.